2. eishockey-bundesliga
Steelers verlieren erneut im Penaltyschießen
Schwenningen/bietigheim-bissingen. Im Topspiel der 2. Eishockey-Bundesliga nahm Tabellenführer SC Bietigheim-Bissingen gestern Abend bei Verfolger Schwenninger Wild Wings einen Punkt mit nach Hause und verteidigte Platz 1. Im Penaltyschießen mussten die Steelers mit 2:3 die Segel streichen.
Am Freitagabend hatte es die Steelers erstmals in der Ege-Trans-Arena erwischt – nach 12 Heimspielen ohne Niederlage. Das 2:3 nach Penaltyschießen gegen den Tabellenletzten SC Riessersee kam überraschend, doch Trainer Kevin Gaudet hatte schnell eine Erklärung parat: „Uns will natürlich jeder schlagen und wir waren diesmal nicht zu 100 Prozent bei der Sache.“
4269 Zuschauer in der Schwenninger Helios-Arena staunten gestern Abend nicht schlecht über den Blitzstart der Gäste aus Bietigheim. Kapitän Marcel Rodman überwand Schwenningens Keeper Sinisa Martinovic nach genau 17 Sekunden zum 0:1. Auf der Gegenseite bot Torhüter Mathias Lange, der gestern den Vorzug vor Jochen Vollmer erhielt, eine starke Vorstellung und ließ sich auch bei gleich vier Powerplay-Situationen im ersten Drittel für die Wild Wings nicht überlisten.
Im zweiten Spielabschnitt drückte Schwenningen auf den Ausgleich und wurde in der 35. Minute mit dem 1:1 durch Jason Pinizzotto belohnt. Nach der zweiten Pause wurde Lange zum Turm in der Schlacht und rettete die Steelers mehrmals vor einem Rückstand. Auf der Gegenseite schlugen dann wieder die Steelers zu. Robin Just erzielte in der 56. Minute das 2:1, doch Alex Leavitt glich zwei Minuten später zum 2:2 aus.
Wie bereits am Freitag ging es erneut in die Verlängerung, die torlos blieb. Im Penaltyschießen zog Bietigheim erneut den Kürzeren, da weder Just noch Marcel Rodman trafen.
Bei den Steelers freut man sich jetzt auf das Pokalfinale, das am Mittwoch um 20 Uhr in der Arena steigt. Endspielgegner ist dann Ligakonkurrent Starbulls Rosenheim. (khu)
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

