LKZ vom 25.10.2013




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LKZ vom 25.10.2013

Beitragvon Petra » 25.10.2013, 14:03

Steelers unfreiwillig in einer neuen Rolle

DEL 2: Bietigheim nach drei Niederlagen auf Platz 3 zurückgefallen – Heute Heimspiel gegen Riessersee


Der Meister hat eher unfreiwillig die Verfolgerrolle eingenommen: Nach drei Niederlagen in Folge reist Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen am Sonntag zum neuen DEL-2-Spitzenreiter nach Landshut, der zuletzt Heilbronn beim 7:2 demontierte.

Zuvor wollen die Steelers am heutigen Freitag den Negativtrend stoppen und sich mit einem Heimsieg gegen den Tabellensiebten SC Riessersee (19.30 Uhr, Ege Trans-Arena) für das Duell mit dem Liga-Primus einstimmen.

Bei der 2:4-Niederlage am Dienstag auf eigenem Eis gegen die Starbulls Rosenheim war eigentlich schon alles angerichtet für einen stimmungsvollen Abend. Trainer Kevin Gaudet feierte seinen 50. Geburtstag, Kapitän Marcus Sommerfeld wurde 30 Jahre alt und die Fans in der Arena gratulierten mit Spruchbändern. Doch Rosenheim mit einem bärenstarken Torhüter Pasi Häkkinen als Rückhalt verdarb den Schwaben das Fest.“

„Ich bin rundum zufrieden, aber wir haben auch das nötige Glück gehabt“, ordnete Starbulls-Coach Franz Steer den Auswärtscoup ein. Die Defensivleistung der Gäste war schließlich der Schlüssel zum Erfolg.

„Ich hatte gehofft, dass wir das erste Tor schießen. Das war nicht der Fall und dann benötigt man gegen so eine effiziente Mannschaft ganz viel Power“, analysierte Gaudet. Doch die Steelers ließen zu viele erstklassige Chancen liegen und finden sich nun in der Tabelle hinter Landshut und Rosenheim auf Platz 3 wieder.

Für Gaudet nicht mal unbedingt von Nachteil: „Ich nenne es die Krankheit erster Platz. Denn die Spieler denken dann, wenn auch nicht mit Absicht: Oh, was sind wir gut.“

Wie schnell die Konzentration verloren gehen kann, hat der erste Saisonvergleich mit Landshut eindrucksvoll demonstriert, er wurde zum Spektakel für die Zuschauer. Vor drei Wochen lagen die Steelers im zweiten Drittel scheinbar souverän mit 6:2 vorne, doch bis zur 48. Minute hatten die Bayern den Anschluss zum 6:5 hergestellt. Erst das Tor von Chris St. Jacques zum 7:5-Endstand erlöste die Bietigheimer Fans in der Ege Trans-Arena.

Landshuts Trainer Jiri Ehrenberger hat es auch in dieser Saison wieder geschafft, Talente ins Zweitligateam einzubauen. Topscorer des EVL ist mit Riley Armstrong allerdings ein erfahrener Spieler. Der 28 Jahre alte Kanadier ist neu im Kader des Traditionsclubs und spielte zuletzt bei den Utah Grizzlies in der nordamerikanischen East Coast Hockey League (ECHL).
von Karl-Heinz Ullrich

Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de
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