Steelers vor Woche der Wahrheit
Bietigheim-Bissingen – Innerhalb von einer Woche bekommt Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen alle drei
Konkurrenten vor den Schläger, mit denen sich die Steelers um den letzten Pre-Play-off-Platz streiten.
Es geht um die beste Ausgangsposition vor dem Saisonendspurt. Durch die bittere 3:7-Abfuhr am Dienstag im Nachholspiel gegen die Starbulls Rosenheim hat es die Mannschaft von Trainer Danny Held verpasst, auf den sicheren Platz 10 vorzurücken.
„Wir waren etwas neben der Spur“, räumte Held nach dem Spiel ein, in dem Bietigheim vor der Minuskulisse von 888 Zuschauern dreimal nach einem Rückstand ausgleichen konnte, dann aber im Schlussdrittel mit vier Gegentreffern unterging. Wenig hilfreich erwies sich dabei die Spieldauerstrafe, die sich Routinier Alexander Serikow fünf Minuten vor Ende beim Stand von 3:5 einhandelte.
Die Steelers blieben mit 37 Punkten auf Platz 11, zwei Zähler hinter den Eispiraten aus Crimmitschau, die heute Abend im Sahnpark Gastgeber für die Schwaben sind. Die weite Reise nach Westsachsen muss Bietigheim am kommenden Dienstag erneut antreten, wenn das Nachholspiel beim Team von Trainer Steffen Ziesche ansteht.
Die Eispiraten, die Rang 10 verteidigen wollen, um den Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden, haben sich kurz vor Ende der Transferperiode mit dem Deutsch-Kanadier Richard Mueller aus Ingolstadt noch einen DEL-erfahrenen Angreifer geangelt.
Zwischen den beiden Gastspielen in Crimmitschau steht für die Steelers am Sonntag um 18 Uhr das Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe auf dem Programm, die einen Punkt weniger auf dem Konto haben und unbedingt auf Distanz gehalten werden sollen.
Den Abschluss der Kellerduelle bildet heute in einer Woche der Auftritt in Weißwasser bei Schlusslicht Lausitzer Füchse, die bereits 11 Zähler Rückstand auf Bietigheim aufweisen und nach einer Niederlagenserie kaum noch den Anschluss an die Pre-Play-off-Plätze finden dürften.
Karl-Heinz Ullrich
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

