LKZ vom 28.03.08




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LKZ vom 28.03.08

Beitragvon Petra » 28.03.2008, 08:32

Brittig will Urlaub noch weiter verschieben

Bietigheim-Bissingen – Christian Brittig war am Mittwochabend in aufgeräumter Stimmung: „Für Urlaub ist es noch zu früh für uns“, befand der Trainer des Eishockey-Zweitbundesligisten SC Bietigheim-Bissingen nach dem 3:1-Sieg gegen die Landshut Cannibals, mit dem die Steelers die Play-off-Viertelfinalserie am Leben hielten.

Die Schwaben standen nach drei Niederlagen (2:3, 0:5, 2:5) bereits mit dem Rücken zur Wand, vermieden aber auf eigenem Eis das Saisonende durch eine engagierte und vor allem disziplinierte Vorstellung, indem man der Strafbank so weit wie möglich fern blieb.
Um in der „Best-of-seven“-Serie noch für eine Wende zu sorgen, benötigen die Steelers allerdings noch drei weitere Siege in Folge. Bereits heute Abend um 19.30 Uhr steht das fünfte Duell bei den Cannibals an und nur mit einem Erfolg würden sich Kapitän Heiko Smazal und Co. ein weiteres Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr im Ellental verdienen.
„Meine Mannschaft will in den Play-offs bleiben, das hat man deutlich gemerkt“, lobte Brittig die Kampfkraft seiner Truppe, die die spielerisch stärkeren Landshuter kaum zur Entfaltung kommen ließen. „Bietigheim wollte mehr als wir und hat hart gearbeitet“, anerkannte auch Cannibals-Coach Andreas Brockmann die Leistung der Steelers.
Mit Alexander Serikow wurde am Mittwoch ausgerechnet ein Ex-Landshuter zum Matchwinner für Bietigheim. Nach dem 1:0, das Youngster Rene Schoofs per Schlenzer nach 15 Minuten erzielte und dem glücklichen Ausgleich durch Ales Kratoska in der 28. Minute setzte Routinier Serikow seine Duftmarken. Nach nur 12 Sekunden im Schlussdrittel düpierte er Cannibals-Keeper Martin Cinibulk bei Überzahl und traf zum 2:1, und in der Schlussminute machte er den Sack mit einem Schuss ins leere Tor zum 3:1 zu, als Cinibulk das Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte.
Eine tadellose Leistung lieferte zudem Steelers-Torhüter Marko Suvelo ab, der schon am Ostermontag den von einem Virus geschwächten Patrick Koslow ersetzt hatte. „Er hat sehr gut gehalten und spielt auch am Freitag in Landshut“, entschied Brittig.
Obwohl nur 1500 Zuschauer am Mittwoch den Weg ins Ellental-Eisstadion fanden, war die Stimmung besonders im dritten Drittel erstklassig. Die Steelers hatten diesmal ihre Fans direkt im Rücken, da man erstmals die Spielerbänke getauscht hatte. Brittig: „Das hat riesig Spaß gemacht, auch wenn ich manchmal Angst hatte, das wir beim fliegenden Wechsel die Bänke verwechseln.“
Aber auch in dieser Hinsicht machten die Schwaben alles richtig.

BildBild: Baumann


Karl-Heinz Ullrich

Quelle: http://www.ludwigsburgerkreiszeitung-de
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Petra
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