1:3 – Steelers gehen leer aus
Bietigheim-Bissingen – (khu) Der kleine Kader hielt dem Druck nicht stand: Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Kevin Gaudet verlor Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen gestern in Crimmitschau mit 1:3.
Die Steelers, bei denen Daniel Oppolzer, Chris St. Jacques, Doug Andress, Alexander Genze und Mike Schreiber ausfielen, konnten bei den Eispiraten lediglich 14 Feldspieler aufbieten.
Das erste Drittel blieb vor 1434 Zuschauern noch torlos, doch in Durchgang 2 erwischte es die Gäste nach nur 28 Sekunden, als Troy Schwab Steelers-Keeper Sebastien Charpentier zum 1:0 überwand. Auch im dritten Spielabschnitt standen die Schwaben gerade 30 Sekunden auf dem Eis, als Cameron Keith mit einem Überzahltor auf 2:0 erhöhte. Mark Heatley war zuvor auf die Strafbank geschickt worden.
Für die Entscheidung zugunsten der Eispiraten sorgte in der 49. Minute Travis Martell mit einem Unterzahltreffer zum 3:0. Nur noch Ergebniskosmetik war das 3:1, das Arturs Kruminsch zwei Minuten später markierte. Mehr war nicht drin für die ersatzgeschwächten Bietigheimer.
Noch am Freitag hatten die Steelers mit ihrer bislang besten Saisonleistung die Kritiker überrascht und Spitzenreiter Landshut Cannibals mit 7:4 aus dem Ellental gefegt. Insbesondere Stürmer P. J. Fenton blühte förmlich auf und verbuchte allein vier Treffer.
Der Trainerwechsel von Danny Held zu Kevin Gaudet war zu diesem Zeitpunkt bereits beschlossene Sache. Held, der die Mannschaft vor knapp einem Jahr übernahm, soll künftig wieder eine feste Größe im Nachwuchsbereich der Steelers sein. Geschäftsführer Volker Schnabel meinte: „Wir haben mit Kevin Gaudet einen erfahrenen Mann gewinnen können, dessen Konzept und Einstellung uns überzeugt hat.“
„Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Bietigheim“, sagte Gaudet, der zuletzt von 2007 bis 2011 beim österreichischen Bundesligisten Vienna Capitals arbeitete und die Hauptstädter dreimal bis ins Play-off-Halbfinale führte.
Quelle: www.ludwigsburger-kreiszeitung.de

