Bietigheim-Bissingen/Landsberg – Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen hat sich gestern Abend beim EV Landsberg blamiert und eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung kassiert. Die Gastgeber hatten zuvor 12 Niederlagen in Serie hinnehmen müssen.
Gestern kamen auch die beiden Neuzugänge zu ihrem Debüt im Steelers-Trikot. Dabei erwies sich besonders Steve Washburn (der mit Alexander Serikow und Matthias Hart in einer Sturmreihe spielte) sehr stark am Bullypunkt, wo er meist Sieger blieb.
Sein kanadischer Landsmann Rod Hinks konnte sich dagegen im ersten Einsatz für Bietigheim noch nicht entscheidend in Szene setzen.
Zweimal bot sich den Steelers im ersten Drittel eine Powerplay-Möglichkeit, doch das Überzahlspiel blieb harmlos. Landsberg verzeichnete vor nur knapp 1000 Zuschauern seine beste Chance in der 13. Minute, doch Michael Hess schlug frei vor Torhüter Marko Suvelo über den Puck.
Die Gastgeber, die nur 14 Feldspieler im Kader hatten, nutzten im zweiten Drittel ihre erste Überzahlchance konsequent. Als Steelers-Kapitän Heiko Smazal auf der Strafbank saß, schlug Kevin Young zu. Beim 1:0 in der 22. Minute rutschte der Puck unter Suvelos Fanghand ins Tor.
Doch die Schwaben fanden schnell eine Antwort auf den Rückstand. Mit einem Handgelenkschuss in den Torwinkel erzielte Martin Schweiger in der 25. Minute den Ausgleich. Assistpunkte verbuchten die Verteidiger Teemu Kesa und Dirk Wrobel.
Die Gäste hatten jetzt zwar mehr vom Spiel, doch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Das änderte sich auch im dritten Spielabschnitt nicht, so dass es in die Verlängerung ging.
Dort machte Landsberg im Powerplay den Sack zu, als sich Alexander Dotzler eine überflüssige Strafe eingehandelt hatte.
Für die Mannschaft von Trainer Christian Brittig geht es am morgigen Sonntag um 18.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Moskitos Essen weiter.
Karl-Heinz Ullrich

Vorwärtsdrang: Steelers-Stürmer Dan Heilman.
Bild: Baumann
Quelle: LKZ

