Bietigheim-Bissingen – Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen hat bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde Platz 1 zementiert.
Durch den gestrigen 4:3-Sieg gegen den SC Riessersee ist Bietigheim von Verfolger München nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen und geht mit der besten Ausgangsposition in die Mitte März beginnenden Play-offs.
Wie schon am Freitag bei der 1:3-Niederlage bei den Landshut Cannibals, als die Steelers nach sieben Siegen in Serie erstmals wieder als Verlierer vom Eis gingen, tat sich die Mannschaft von Trainer Christian Brittig auch gegen den SC Riessersee zunächst schwer mit der Chancenverwertung.
Vor 1794 Zuschauern verzeichneten die Schwaben zwar im ersten Drittel eine Schussbilanz von 11:5, lagen aber durch ein Tor von Jason Guidarelli in der 5. Minute mit 0:1 zurück. Der SCR-Stürmer hatte freie Bahn und verlud Steelers-Keeper Sinisa Martinovic.
Im zweiten Abschnitt verzeichneten die bayerischen Gäste den besseren Start und erhöhten in der 23. Minute durch Florian Vollmer auf 2:0. Doch Bietigheim fand schnell zurück ins Spiel und Youngster Rene Schoofs nährte mit seinem vierten Saisontreffer die Hoffnungen. Beim 1:2 in der 28. Minute hatte Marcel Neumann die Vorarbeit geleistet.
Fünf Minuten später war der Ausgleich perfekt: Im Powerplay markierte Alexander Serikow das 2:2, nachdem ihn Justin Kelly die Scheibe mustergültig vorgelegt hatte.
Kelly war es auch, der Bietigheim in der 46. Minute erstmals in Führung brachte. Nach dem 3:3-Ausgleich durch Mike Quellet (53.) bahnte sich die Verlängerung an, doch 26 Sekunden vor Drittelende machte Verteidiger Andreas Geipel im Powerplay mit dem 4:3 für die Steelers alles klar.
Karl-Heinz Ullrich

Laufduell zwischen Alexander Dotzler (rechts) und Riessersees Mats Lindmark.
Bild: Baumann
Quelle: LKZ

