Falken im Derby klarer Favorit
Bietigheim-Bissingen – (ewa) Steelers gegen Falken – das Eishockey-Prestigeduell der 2. Bundesliga wird heute (20 Uhr) für Hochstimmung in der Ellental-Arena sorgen. Die Heilbronner fahren als klarer Favorit beim SC Bietigheim-Bissingen aufs Eis.
Unterschiedlicher könnten die Formkurven beider Teams kaum aussehen. Während sich die Steelers in einer körperlichen Talsohle befinden, grüßt der Aufsteiger aus dem Unterland stolz von Platz 3 den Tabellensiebten.
Die Heilbronner haben ihre Position im Spitzenquartett sicher, was bedeutet, dass sie zum Auftakt der Play-off-Spiele auf jeden Fall Heimrecht besitzen. Die Bietigheimer sind zwar ebenfalls in der Endrunde, laufen aber Gefahr, noch auf Rang 8 abzurutschen, der das ungleiche Play-off-Duell mit den Kassel Huskies nach sich ziehen wird.
Genau dies sollten die Steelers tunlichst vermeiden, denn an den Huskies haben sich schon ganz andere die Zähne ausgebissen. „Den siebten Platz wollen wird behalten“, bekräftigt Verteidiger Dirk Wrobel. „Dazu brauchen wir wohl noch einen Sieg.“
Der Tabellenachte Crimmitschau liegt nämlich bei zwei ausstehenden Partien nur noch drei Zähler zurück. Angesichts ihrer Erfolgsserie ist den Eispiraten am Wochenende durchaus die volle Punktausbeute zutrauen.
Heute geht es für die Steelers freilich um mehr als die Zähler. „Wir haben einiges gutzumachen, das sind wir unseren Fans schuldig“, denkt Wrobel an die drei bisherigen Vergleiche in dieser Saison. Am 21. Oktober 2007 gewannen die Heilbronner mit 2:0 (Tore Frank Petrozza, Frank Mauer). In die Verlängerung ging die Partie am 21. Dezember im Ellental-Eisstadion nach Treffern von Petrozza und Jon Trevor Caig sowie von Florian Jung (2). Den einzigen Schuss im Penaltyschießen versenkte Falken-Spezialist Derek Edwardson.
Knüppeldick kam es für die Steelers am 18. Januar in Heilbronn. Petrozza (2), Caig, Michael Schutte, André Schietzold und Jörg Filobok schossen in den ersten beiden Dritteln ein deklassierenden 6:0 heraus. Justin Kelly und Alexandre Jacques verkürzten wenigstens noch auf 6:2. Diese Schlappe können die Steelers nicht auf sich sitzen lassen.
Zum letzten Spiel der Punkterunde fährt die Brittig-Bande am Sonntag nach Regensburg.
Quelle: Kudwigsburger Kreiszeitung


