Druck aufrecht halten unter der Zugspitze
Bietigheim-Bissingen – Den ersten Angriff auf die Festung Ellental haben die Steelers abgewehrt. Heute Abend nun steht die zweite Play-off-Partie des SC Bietigheim-Bissingen beim SC Riessersee an.
Mit einem am Ende deutlichen 6:2-Erfolg feierten die Bietigheimer Steelers den ersten Sieg in der Best-of-seven Serie.
Auch am Dienstagabend war zu erkennen: Der SC Riessersee entwickelt sich allmählich zum Lieblingsgegner der Mannschaft von Trainer Christian Brittig. Alle vier Hauptrundenspiele in der 2. Liga gewannen die Ellentaler.
In Garmisch-Patenkirchen feierten sie mit einem 5:3 und einem deklassierenden 8:0 zwei klare Erfolge. Zumindest von der Papierform her ist der Auftritt unter der Zugspitze also eine ausgemachte Angelegenheit. Steelers-Trainer Brittig will die Sache dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Ich glaube nicht, dass die Serie nach vier Spielen zu Ende ist“, hatte er bereits vor dem ersten Aufeinandertreffen gesagt.
Trotzdem sieht auch der Coach, dass seine Mannschaft nach der längeren Spielpause keine Spur von Motivationsproblemen mit sich trägt. Gut regenerieren, sich von einem Spiel zum nächsten voll konzentrieren – mit dieser Marschroute will Brittig sein Team schadlos durch die Play-offs führen.
Und eines ist auch Brittig, der zu den personellen Entscheidungen und gesundheitlichen Befindlichkleiten seines Kaders „vor den Spielen grundsätzlich keine Statements mehr abgeben“ will, klar: Sollte Riessersee heute Abend verlieren, stehen sie schon im nächsten Spiel im Ellental mächtig unter Druck.
Andreas Steimann
Quelle: LKZ

