Bietigheim-Bissingen – Das Trio an der Tabellenspitze der 2. Eishockey-Bundesliga ist enger zusammengerückt. Für den SC Bietigheim-Bissingen ist alles drin – der Sprung an die Tabellenspitze und auch das Abrutschen auf Platz 3.
Dabei müssen die Steelers zwei knifflige Aufgaben lösen. Heute Abend (19.30 Uhr) ist die Mannschaft von Trainer Christian Brittig im Fuchsbau von Weißwasser gefordert, wo sich die Lausitzer Füchse die Chance auf das Erreichen der Pre-Play-offs erhalten wollen. Das Team von Coach Thomas Popiesch reagierte auf die zuletzt durchwachsenen Leistungen und gab dem Kanadier Shawn Sutter den Laufpass.
Am Sonntag (18.30 Uhr, Eisstadion Ellental) gibt es dann schon die Gelegenheit zur Revanche gegen den EHC München – nur eine Woche nach der 2:5-Niederlage der Schwaben beim direkten Verfolger, der damit bis auf zwei Punkte an die Steelers herangerückt ist. Andererseits ist aber auch Spitzenreiter Bad Tölz mit lediglich vier Zählern Vorsprung in Reichweite für Bietigheim.
In München blieb Bietigheim erstmals seit sechs Spielen wieder ohne Punkt und Brittig musste zwei Tage nach der beeindruckenden 7:1-Heimgala gegen Bremerhaven erkennen: „Wir waren nicht konzentriert und konsequent genug.“ Schon nach neun Sekunden kassierten die Steelers das erste Gegentor und auch ein Torwart-Wechsel (Sinisa Martinovic löste Martin Morczinietz nach dem ersten Drittel ab) brachte nicht die erhoffte Wende.
Kurz vor Transferschluss stellten die Steelers noch einmal klar, dass keine Neuverpflichtungen mehr für diese Saison geplant sind. Man vertraut im Ellental einer funktionierenden Mannschaft, die auf Platz 2 das Heimrecht in den Play-offs ansteuert.
Karl-Heinz Ullrich

Blickrichtung Tabellenspitze: Steelers-Trainer Christian Brittig.
Bild: Baumann
Quelle LKZ

