Brittig wehrt Vorwurf der Passivität ab
Bietigheim-Bissingen – Äußerst emotional hat Christian Brittig auf die 1:2-Niederlage des Eishockey-Zweitbundesligisten SC Bietigheim-Bissingen gegen Schwenningen reagiert. Nun sollen im Heimspiel gegen Landshut und in Riessersee zwei Siege her.
Zu dem Vorwurf, die der Steelers-Trainer nach dem Derby gegen das Schiedsrichtergespann machte, steht er auch nach der Analyse des Videos noch. „Da haben die Unparteiischen zwei klare Abseitssituationen übersehen, andernfalls wäre die Partie sicher anders ausgegangen“, haderte Brittig auch eine Woche nach dem Verlust der Tabellenführung.
Passivität im letzten Drittel – diesen Vorwurf gegenüber seiner Mannschaft, will er aber nicht im Raum stehen lassen. „Wir hatten im Schlussdrittel 15 klare Chancen, der Gegner nur sechs, das zeigt doch, dass wir das Spiel fest im Griff hatten, eher sogar zu offensiv agierten“, weist er die Kritik zurück.
Gegen die Landshut Cannibals, die zum Jahresauftakt Verletzungssorgen plagen, heißt es im Heimspiel am heutigen Freitagabend (Spielbeginn 20 Uhr) nun, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Zwar gewannen die Steelers die ersten beiden Partien, trotzdem warnt der Coach: „Landshut hat eine gute Mannschaft, Überheblichkeit wäre das Schlimmste, was uns in dieser Situation passieren könnte“. Zumal auch die Gastgeber geschwächt sind: eine Grippewelle hat das Team erfasst. Nach Young, Rommel und Neumann hat das Fieber nun auch Alexander Dotzler erwischt, der Einsatz von Viktor Beck ist ebenfalls fraglich.
In der Torwartfrage wird sich Brittig wohl erneut für Martin Morczinietz entscheiden. Der zweite Keeper hat zuletzt glänzend pariert. „Warum soll ich da wechseln, solange Stammkeeper Sinisa Martinovic noch nicht völlig schmerzfrei ist“, so Brittig.
Andreas Steimann
Quelle: LKZ

