Bietigheim-Bissingen/Weißwasser – (khu) Eishockey-Zweitbundesligist SC Bietigheim-Bissingen ist für das Verfolgerduell am Sonntag (18.30 Uhr) gegen den EHC München gerüstet. Gestern Abend feierten die Steelers einen 5:2-Sieg bei den Lausitzer Füchsen.
Nachdem die Mannschaft von Trainer Christian Brittig zuletzt in München schon nach neun Sekunden den ersten Gegentreffer kassiert hatte, glückte gestern in Weißwasser ein Blitzstart durch Torjäger Brent Walton, der nach einem präzisen Zuspiel von Spielmacher Justin Kelly Füchse-Keeper Ryan MacDonald das Nachsehen gab.
Walton war es auch, der in der 8. Minute das 2:0 nachlegte – und das in Unterzahl. Dan Heilman saß auf der Strafbank, doch die Schwaben kombinierten perfekt und über Kelly und Andreas Geipel landete der Puck bei Kelly – 0:2.
Bietigheim hatte im ersten Drittel alles unter Kontrolle und brauchte im zweiten Abschnitt nur 30 Sekunden für den dritten Treffer, den Justin Kelly im Powerplay markierte. Alexander Serikow durfte sich einen Assistpunkt gutschreiben lassen. Eine Vorentscheidung schien gefallen, doch da die Steelers nun einen Gang zurück schalteten, kam Weißwasser in der 34. Minute durch das 1:3 von Mike Sullivan zurück ins Spiel.
Aber auch der Anschlusstreffer durch Alexander Engel, der in der 54. Minute zum 2:3 traf, verunsicherte die Gäste nicht. Nur 55 Sekunden später war Verteidiger Andreas Geipel zur Stelle und ließ sich feiern. Nach dem 4:2 hatten die Steelers wieder Puck und Gegner unter Kontrolle und brachten die drei Punkte locker nach Hause.
Tor Nummer 5 markierte in der Schlussminute erneut Walton, der seine Torjäger-Qualitäten mit seinem dritten Treffer erneut demonstrierte. Allerdings hatte er auch freie Bahn, da Füchse-Trainer Thomas Popiesch seinen Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte.

Vollversammlung vor dem Tor von Steelers-Keeper Sinisa Martinovic (rechts).
Bild: Sport-Press
Quelle: LKZ

