Punktejagd endet bei 99




Hier gehts rund um die Steelers

Moderatoren: Roxy, steelyute, küken

Punktejagd endet bei 99

Beitragvon Petra » 03.02.2015, 00:24

Punktejagd endet bei 99

Bild

Mit vier Punkten und einer Niederlage nach Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse endet dieses Eishockeywochenende mit zwei "geklauten" Toren zu Ungunsten der Bietigheim Steelers. Sean Fischer sorgte in der vierten Minute der Verlängerung für den Lausitzer Sieg und verärgerten Gesichtszügen bei Steelers Coach Kevin Gaudet. Zuvor führten die Steelers vor 2.607 Zuschauern zwischenzeitlich mit 1:0 und 3:2, vergaben einen Penalty und beste Torchancen.

Mit einem kräftigen Lebenszeichen in Form eines 5:2 Sieges am Freitagabend gegen die Starbulls Rosenheim meldete sich unser heutiger Gegner nach zuvor sieben Niederlagen in Folge zurück im Kampf um die Playoff Teilnahme.

Die erste Torchance der Begegnung hatten die Gäste aus der Lausitz. Für die Hausherren gab Chris St. Jacques mit einer Doppelchance nach gut zwei Minuten die ersten Schüsse auf das Tor von Jonathan Boutin ab. Kevin Gaudet beorderte den Stürmer mit der modischen Kurzhaarfrisur wieder zusammen mit Mark Heatley und Archie Skalbeck in die nominell dritte Sturmreihe. Das erste Ausrufezeichen in der Begegnung des 43. Spieltags setzte dann nach fünf Minuten Benjamin Kronawitter, der nach Vorlage von David Wrigley und Matt McKnight den Spitzenreiter aus kurzer Distanz mit 1:0 in Führung schoss. Knapp zehn Minuten waren gespielt, als der Topscorer und spielerischer Erbe des legendären Morgan Samuelsson, Jonas Johannsson, das 1:1 für die Füchse erzielte. Ebenfalls aus kurzer Distanz fand er die Lücke zwischen Andi Mechel und dem Torgestänge und platzierte die Hartgummischeibe zum Ausgleich im Torwinkel. Nach 15 Minuten öffnete sich dann erstmals die Strafbanktür an diesem Abend, Dominic Auger bekam für ein Haken eine zweiminütige Zwangspause vom Hauptschiedsrichter aufgebrummt. Die Gäste konnten zwar ihr Powerplay aufziehen, Dank Max Prommersberger, der in höchster Not mit einem Hechtsprung in der 16. Minute dem Puck das Überqueren der Torlinie verweigerte, blieb es beim 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es dann den Spielanteilen nach zu urteilen auch gerechterweise in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel begann dann mit einem Déjà-vu für die Steelers! Nach dem glasklaren Treffer von Freddy Cabana am Freitag in Nauheim, bei dem der Schiedsrichter als einzige anwesende Person im Colonel-Knight-Stadion den Puck nicht im Tor erkannte, war es heute zwar definitiv schwieriger für den Unparteiischen aber sicherlich auch ohne Torlinientechnik nicht unmöglich, die korrekte Entscheidung zu treffen. Trotz optimaler Sicht, der Referee stand mehr oder weniger neben dem Gehäuse auf der Torlinie, erkannte er die Überquerung des Pucks über die Torlinie nicht und entschied auf kein Treffer! Die damit aufkochende Stimmung in der Arena wurde nicht besser, als die Gäste im direkten Gegenzug durch Maxime Legault erstmals in Führung gingen, 23 Minuten waren gespielt und der Würfel zeigte ein 1:2 an. In den Folgeminuten fühlten sich vor allem die Ticketbesitzer des EgeTrans-Fanblocks bei strittigen Entscheidungen des pfeifenden Personals benachteiligt, erst recht nach der Entscheidung, Chris St. Jacques wegen Behinderung in die Kühlbox zu schicken! Der Blutdruck stieg und erstmals an diesem Abend tauchte Bietigheims Bauwerk Nummer 1 in den Fangesängen auf, der Viadukt! Freddy Cabana ließ dies dagegen alles eiskalt, er drehte mit fast 30 Metern Anlauf sein eigenes Ding auf dem Eis und erzielte den sechsten Steelers-Shorthander der laufenden Saison, 2:2 nach 28 Minuten. In der relativ ausgeglichenen Partie mit leichtem Chancenplus für die Hausherren gab es danach die Möglichkeit für beide Teams, zum zweiten Mal in der Begegnung die Führung an sich zu reißen, 37 Sekunden vor der zweiten Pause gelang es dann Robin Just, seine Farben mit 3:2 in Front zu schießen. Der stark aufspielende Freddy Cabana sorgte mit einem verfehlten Torschuss für die Vorlage, als der Rebound von der Bande Robin Just praktisch vor die Füße flog!

Zu Beginn des Schlussdrittels rückte dann immer wieder Andi Mechel in den Mittelpunkt, die Gäste aus der Lausitz wollten den dritten Treffer. Doch erstmal wurde Archie Skalback beim Antritt Richtung Jonathan Boutin unsanft und regelwidrig gestoppt, der folgerichtige Pfiff des Schiedsrichter wurde beinahe im Stile eines Torjubels beklatscht und beschrien - die Penaltyentscheidung war nach 48 Minuten die erste Strafe gegen die Gäste, die vor der Partie mit 681 Minuten die fünftmeisten Strafminuten der Liga verbucht hatten. Doch die viel bejubelte Entscheidung blieb folgenlos, Archie Skalbeck blieb nur zweiter Sieger im Duell gegen Jonathan Boutin, es blieb bei der knappen 3:2 Führung. Dies änderte jedoch Maxime Legault zum Leidwesen der Schwaben kurze Zeit später, als er mit seinem zweiten Treffer des Abends den erneuten Ausgleich für den Achtplatzierten erzielte, 3:3 nach 50 Minuten. Nachdem sich an diesem Spielstand in den letzten zehn Minuten nichts mehr änderte, ging die Partie in die Verlängerung.

In dieser hatten die Hausherren aus einer resultierenden Strafe gegen die Gäste kurz vor Ende der regulären Spielzeit zunächst sogar eine 56 Sekunden andauernde Vier gegen Drei Powerplaysituation, doch der entscheidende Treffer wollte nicht fallen! Sean Fischer auf Seiten der Lausitzer Füchse sorgte letztendlich für den Sudden Death der Steelers und großen Jubel unter den mitgereisten Anhängern, am Ende hieß es somit 3:4!

01.02.2015 19:57 von Bietigheim Steelers

Quelle: www.steelers.de
Mit Grün Weiß Blauen Grüßen
Bild
Benutzeravatar
Petra
Im-Forum-Wohner
 
Beiträge: 6141
Registriert: 10.09.2006, 21:41
Wohnort: Bietigheim-Bissingen

von Anzeige » 03.02.2015, 00:24

Anzeige
 


Ähnliche Beiträge


TAGS

Zurück zu Steelers

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron