Steelers bleiben weiter ungeschlagen-Falken werden mit 6:2 g




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Steelers bleiben weiter ungeschlagen-Falken werden mit 6:2 g

Beitragvon Petra » 27.12.2013, 20:47

Steelers bleiben weiter ungeschlagen - Falken werden mit 6:2 gerupft

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Die Siegesserie der Bietigheim Steelers geht weiter. Vor ausverkauftem Haus gelang den Steelers der nun siebte Sieg in Serie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde schnell klar wer Herr im Haus ist. Über weite Strecken dominierte der amtierende Meister die Partie und die Bietigheimer Eishockey-Fans durften sich über ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk in Form eines 6:2 DERBY-Heimsieges freuen.

Den Hausherren war die Motivation bereits vor dem Anpfiff anzumerken. Den besseren Start in die Partie erwischten dennoch die Gäste, die im Spielaufbau etwas flinker zu Werke gingen als der Meister. Zwingende Torchancen waren den Heilbronnern trotzdem kaum vergönnt. Einzig Frantisek Mrazek hatte die Chance zur Gästeführung, scheitere aber an Frédéric Cloutier. Doch der Meister erhöhte sukzessive den Druck auf die Unterländer. Greg Squires, Robin Just und Chris St.Jacques mit ersten guten Chancen. Heilbronn wehrte sich nach Kräften doch ein klasse Passpiel brachte die Bietigheimer Führung. Henry Martens und Greg Squires spielten Mark Heatley wunderbar frei und dieser traf fast unbedrängt aus dem Slot heraus zum 1:0 (12.). Nur mit Mühe und viel Glück konnten die Käthchenstädter einen weiteren Gegentreffer verhindern. Fast lehrbuchmässig hatte man sich durch die Heilbronner Abwehr kombiniert aber David Wrigley wurde im letzten Moment am Torschuss gehindert. Und dass man in Bietigheim das ligaweit beste Powerplay besitzt schien in Heilbronn noch nicht ganz angekommen zu sein. Sachar Blank nahm auf der Strafbank Platz und Chris St.Jacques stellte erneut seinen Torriecher unter Beweis. Auf Zuspiel von Verteidiger Marco Schütz und Mark Heatley lupfte unsere #92 die Hartgummischeibe passgenau unter die Latte (14.). Bietigheim nun vollends am Drücker ließ den Gästen kaum noch Luft zum Atmen, doch der dritte Treffer wollte nicht fallen. Dafür nutzten die Falken eine Unachtsamkeit der Steelers zum Anschlusstreffer. Auf Zuspiel von Robert Hock und PJ Fenton gelang Frantisek Mrazek kurz vor der Pause noch das 1:2 (19.).

Nach schöner Vorarbeit von Greg Squires war es wieder Mark Heatley der, nach Wiederanpfiff völlig allein gelassen, abzog aber knapp an Branislav Konrád scheiterte. Igor Pavlovs Schützlinge versuchten verzweifelt sich aus der immer enger werdenden Bietigheimer Umklammerung zu befreien. Doch zu wenig kam von der Offensivabteilung der Heilbronner, Chancen waren da, doch diese wurden sträflich liegen gelassen. Im Gegenzug dafür wieder eine feine Bietigheimer Kombination die zum Torerfolg führte. David Wrigley auf Markus Gleich. Dieser zog ab und Kapitän Marcus Sommerfeld fälschte den Puck unhaltbar für Branislav Konrád ab (27.). Die Gäste schienen zu erwachen. Nach viel Gestocher und Gedrücke vor dem Bietigheimer Tor durfte sich Frantisek Mrazek über seinen zweiten Treffer an diesem Abend freuen. Bedingt durch mehrere Bietigheimer Strafzeiten, tankten die Gäste aus dem Unterland neues Selbstvertrauen und versuchten die Partie zu drehen. Doch das Abwehrbollwerk um den glänzend aufgelegten Frédéric Cloutier hielt dicht und brachte die Falken zur schieren Verzweiflung. Die Steelers taten mehr fürs Spiel, waren den Gästen aus der Käthchenstadt teils deutlich überlegen. Doch gegen, zugegeben geschickt verteidigende Unterländer wollte in diesem Drittel kein Treffer mehr fallen und so ging es mit einer 3:2 Führung in die Kabine.

Die Heilbronner Gäste kamen druckvoller aus der Paus zurück. Doch die Gäste konnten ihre Möglichkeiten, gerade in numerischer Überlegenheit, nicht nutzen. Zu lasch, zu langsam und immer mit viel Platz für den Gegner. Genau diese Spielweise bestraften die Hausherren auf ihre ganz eigene Weise. Mit beinahe schon fast traumhafter Sicherheit kombinierten sich Robin Just und Matt McKnight durch die Heilbronner Hintermannschaft. McKnight mit dem Pass auf den frei stehenden René Schoofs. Neuer Spielstand 4:2 (45.). Und damit nicht genug. Die Steelers nun vollends in Spiellaune, rupften den Falken im wahrsten Sinne des Wortes die Federn einzeln aus. Patrik Vogl und Alexej Dmitriev leisteten die Vorarbeit zu Robin Just'sTreffer. Und dem 5:2 folgte sogleich auch das 6:2. Kapitaler Fehler im Spielaufbau der Heilbronner, Greg Squires der Nutznießer des ganzen zog mit Höchstgeschwindigkeit davon und ließ dem Falken-Keeper keine Abwehrchance (49.). Die Falken gaben sich nun völlig auf. Selbst in Überzahl gelangen nur zwei Chancen die sichere Beute von Torhüter Frédéric Cloutier wurden. Selbst aus dem Duell Mann gegen Mann, in diesem Fall Patrik Vogl versus Frantisek Mrazek, gingen die Steelers als klarer Punktsieger hervor. Der Meister nahm das Tempo nun ein wenig zurück, konzentrierte sich auf die Defensive und spulte die verbliebenen Minuten bis zum Derbysieg routiniert herunter.

"Die letzte Niederlage gegen Heilbronn war sehr hart für uns. Dafür haben die Jungs vor so einer tollen Kulisse heute natürlich alles gegeben", freute sich Coach Kevin Gaudet über die klasse Leistung von Fans und seiner Mannschaft.

Damit geht es für die Steelers am Samstag in den Crimmitschauer Sahnpark. Spielbeginn bei den Eispiraten ist um 20:00 Uhr. Am kommenden Montag dürfen die Bietigheimer dann ab 19:30 Uhr den Aufsteiger aus Bad Nauheim in der EgeTrans Arena begrüßen.

26.12.2013 21:56 von Michael Beez

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von Anzeige » 27.12.2013, 20:47

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Steelers wollen nachlegen-Eispiraten und Rote Teufel warten

Beitragvon Petra » 27.12.2013, 20:48

Steelers wollen nachlegen – Eispiraten und Rote Teufel warten auf den Dritten

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Die Weihnachtsfeiertage scheinen den Steelers ausnahmslos gut getan zu haben. Nach dem überzeugenden 6:2 Derby-Sieg befindet sich der amtierende Meister weiter im Aufwind und hat mit sieben Siegen in Serie auch entsprechend Rückenwind. Und hier kommen die kommenden Aufgaben gerade Recht. Morgen Abend geht es im Crimmitschauer Sahnpark ab 20:00 Uhr gegen die Eispiraten. Am kommenden Montag dürfen sich die Steelers erneut gegen den Aufsteiger Bad Nauheim beweisen mit dem die Schützlinge von Coach Kevin Gaudet bisher so ihre Probleme hatten. Spielbeginn am Montag ist um 19:30 Uhr in der EgeTrans Arena.

Für die Eispiraten scheint der Traum von den Play-Offs bereits ausgeträumt zu sein. Mit 25 Punkten liegt man derzeit mit 16 Punkten Abstand auf Rang acht, auf einem eher enttäuschenden elften Tabellenrang. Die Partie gegen Bad Nauheim und das Lokal-Derby gegen die Lausitzer Füchse wurden optimistisch zu einem Sechs-Punkte Wochenende erklärt. Allerdings konnte man von den erwarteten sechs Punkten nur zwei einfahren. Gegen Bad Nauheim wurde binnen 185 Sekunden eine 4:1 Führung aus der Hand gegeben und gegen Weißwasser fand man lange Zeit nicht ins Spiel. Und auch gegen den EV Landshut sahen die Eispiraten kein Land und gerieten mit 3:6 unter die Räder. „Diese Leistungen lassen sich unseren Fans nicht verkaufen“, ärgert sich Eispiraten-Geschäftsführer René Rudorisch über die aktuelle Situation. Probleme hatten die Steelers in dieser Saison bisher keine mit den Crimmitschauern. Beide Heimspiele gegen die Sachsen konnten mit 4:2 respektive 6:2 gewonnen werden.

Gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim stellt sich das ganze nicht so problemlos dar. Hier mussten sich die Steelers gegen den Aufsteiger zwei Mal nach Penaltyschießen geschlagen geben. Zu Hause gab es eine 4:5 Niederlage und auch Auswärts musste man sich trotz klarer Führung mit 6:7 geschlagen geben. Positiv dürfte sich da eventuell die aktuelle „Schwarze“ Serie der Teufel auswirken. Die rutschten, wohl auch bedingt durch die vielen Ausfälle in den letzten Wochen aus den Play-Off Rängen auf Rang neun. Mit Matthias Bergmann (krank), Chris Heid (Gehirnerschütterung), Daniel Ketter (Fußverletzung), Dan Ringwald sowie Stürmer Dennis Reimer (beide Handbruch) fehlten den Nauheimern zuletzt gleich vier Verteidiger. Positiv dürfte sich dagegen die Verpflichtung des ehemaligen Heilbronners Kris Versteeg auswirken, der damit zumindest einigermaßen die Löcher in der Defensive stopfen kann. An der gestrigen 3:6 Niederlage bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven konnten aber weder er noch der neue Torhüter Jan Guryca etwas ändern. Etwas überraschend aber auch, dass Kevin Lavallee trotz fünf Ausfällen keine Berücksichtigung fand. Einen „Healthy Scratch“ nannte Trainer Frank Carnevale sein Vorgehen, nachdem er sich mehrfach unzufrieden mit den Leistungen seines Spielers zeigte.

Damit haben die Bietigheim Steelers nach dem Weihnachtsfest nicht unbedingt einfache aber dennoch lösbare Aufgaben vor der Brust. Einzig das Duell gegen die Roten Teufel könnte das ein oder andere Problem mit sich bringen. Doch in der aktuellen Form, in der sich die Schützlinge von Coach Kevin Gaudet gerade befinden, dürften zwei weitere Siege und damit sechs Punkte durchaus im Bereich des Machbaren liegen.

27.12.2013 09:27 von Michael Beez

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