Steelers kassieren erste Niederlage nach regulärer Spielzeit




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Steelers kassieren erste Niederlage nach regulärer Spielzeit

Beitragvon Petra » 21.10.2013, 14:08

Steelers kassieren erste Niederlage nach regulärer Spielzeit

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Am Sonntag den 20.10. waren die Bietigheim Steelers in Kaufbeuren zu Gast. Aufgrund Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen am Hallendach war die Sparkassenarena für längere Zeit geschlossen gewesen. Vor 1.356 Zuschauern mussten sich die Bietigheim Steelers zum ersten Mal in dieser Saison, trotz aufopferungsvollem Kampf, nach regulärer Spielzeit geschlagen geben.

Nach dem man am Freitag im Penaltyschießen den kürzeren zog wollte man heute mit den vollen drei Punkten nach Hause fahren. Bei den Steelers begann Andi Mechel im Tor.

Die erste Chance im Spiel hatten die Hausherren, welche aber keinen Erfolg brachte. Nach 3 Minuten gab es dann den ersten Grund zum Jubeln, allerdings für die Steelers. Matt McKnight fing einen Pass ab legte ab auf Greg Squires und die Steelers führten mit 0:1. Doch die Führung hielt nicht lange. In der achten Spielminute glich Maury Edwards nach Zuspiel von Alexander Winkler aus. Vier Minuten später legte Sami Ryhänen für Alexander Thiel auf, der die Gastgeber zur 2:1 Führung schoss. Die Steelers die in dieser Phase viele Fehler im Spielaufbau hatten schienen nicht voll konzentriert bei der Sache zu sein und luden die Buron Joker förmlich zum Tore schießen ein. Doch die Steelers wollten den Spielstand so nicht hinnehmen und kämpften sich ins Spiel zurück Greg Squires sowie Matt McKnight scheiterten an Stefan Vajs im Tor des ESV Kaufbeuren. Doch es kam noch dicker für den Meister. David Wrigley musste wegen Hakens zwei Minuten auf die Strafbank, da nutzte der Finne Matti Näätänen das erste Powerplay seiner Joker zum 3:1. In der 17 Spielminute zeigen die Mannen von Kevin Gaudet das sie in Überzahl die gefährlichste Mannschaft der Liga sind. Genau 21 Sekunden dauerte es bis Markus Gleich und Marco Müller Mark Heatley in Szene setzten und dieser den 3:2 Anschlusstreffer bejubeln durfte. Damit gingen beide Mannschaften das erste Mal in die Drittelpause.

Der Beginn des Mitteldrittels war von vielen Strafen geprägt. Während beide Mannschaften in der 25.ten Minute wegen Stockschlag jeweils einen Spieler auf die Strafbank schicken durften musste nach weiteren 40 Sekunden noch ein Joker auf die Strafbank. Bei 4 gegen 3 legte hämmerte Markus Sommerfeld den Puck, nach Zuspiel von Robin Just, zum 3:3 Ausgleich in die Maschen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Trainer Kevin Gaudet hatte wohl die richtigen Worte in der Kabine gefunden. 50 Sekunden nach dem Ausgleich bediente Henry Martens den Neu-Steeler Patrick Asselin welcher wenig Mühe hatte und locker zum 3:4 einschieben konnte. Doch damit nicht genug 46 Sekunden nach der erneuten Führung war es Rene Schoofs, der von Robin Just in Szene gesetzt, das 3:5 markieren konnte. Die etwa 70 mitgereisten Steelers-Fans waren komplett aus dem Häuschen. Danach wurde es etwas ruhiger, nur wenige Tor Chancen waren auf beiden Seiten zu verzeichnen.

Die Steelers zwar mit größeren Spielanteilen, etwas zählbares wollte aber nicht dabei herausspringen. Dafür stand man hinten sicher, erst hielten sich die Mannen um Goalie Andi Mechel in einer zweiminütigen Unterzahl schadlos ehe Sami Ryhänen 7 Sekunden vor Drittelende noch zum 4:5 Anschluss traf.

Das letzte Drittel begannen die Gastgeber schwungvoller und drückten auf den Ausgleich. Noch in Überzahl versuchten die Hausherren das 5:5 zu erzielen, doch die Abwehr rund um Andi Mechel hielt dicht. In der 43ten Minute durften die Steelers nochmals in Überzahl spielen. Kurz vor Ablauf der Strafe machte sich Greg Squires auf die Reise legte quer auf David Wrigley doch dieser setzte den Puck knapp am Tor vorbei. Fast im Anschluss durften die Buron Joker im Powerplay ran und kamen prompt zum Ausgleich. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 47 Minuten. Das letzte Drittel war zu diesem Zeitpunkt fest in den Händen Kaufbeurens. Sinnbildlich dafür stand auch das die sonst so starken Powerplays der Steelers kaum noch Schlagkraft hatten. Das Spiel nahm nun wieder an Fahrt auf, Torszenen auf beiden Seiten. Bei angezeigter Strafe gegen die Steelers war es wieder Maury Edwards der die 6:5 Führung für seine Buron Joker erzielte. Zwar nahm Kevin Gaudet 60 Sekunden vor Schluss Andi Mechel für einen weiteren Stürmer vom Eis aber auch in Überzahl gelang der Ausgleich nicht mehr. So verloren die Steelers erstmals in dieser Saison ein Spiel in der regulären Spielzeit.

Das nächste Spiel steht bereits am Dienstag den 22.10. in der heimischen EgeTrans Arena an, Gegner sind dann die Starbulls aus Rosenheim.

20.10.2013 21:39 von Alessandro De Angelis

Quelle: www.steelers.de
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