Steelers können nicht in Bad Nauheim gewinnen – 6:5 nach Pen




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Steelers können nicht in Bad Nauheim gewinnen – 6:5 nach Pen

Beitragvon Petra » 01.02.2014, 18:21

Steelers können nicht in Bad Nauheim gewinnen – 6:5 nach Penaltyschiessen

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Zum letzten Auswärtsspiel der Hauptunde musste der amtierende Meister die Reise nach Hessen zum „Angstgegner“ dem EC Bad Nauheim antreten. Zu seinem Debüt an diesem Freitag Abend kam der Neuzugang Chris Murray. Im Tor bekam Frédéric Cloutier den Vorzug vor Joey Vollmer. Weiterhin fehlte den Steelers David Wrigley. Zu den 2.459 Zuschauern gesellten sich rund 120 mitgereiste Steelerfans.

Die beste Chance am Anfang hatten die Gastgeber die mit einem Schuss von Helms nur knapp das Tor verfehlten. Bitter wurde es dann in der 3. Minuten, Marco Müller musste mit einer 5 + Spieldauerstrafe das Eis frühzeitig verlassen und die Steelers in einer 5 Minuten Strafe nur zu viert agieren. Die Strafe saß Philipp Quinlan ab. Die erste Chance nach einer Minute im Powerplay konnte Cloutier aber abwehren wenig später dann eine Doppelchance von Harry Lange und Daniel Ketter aber wieder war Cloutier auf der Stelle. Die Steelers überstanden die Unterzahl unbeschadet, kamen besser ins Spiel und suchten ihr Glück in der Offensive und versuchten dabei viele Schüsse aufs Tor der Gastgeber zu bringen. Die beste Chance bis hier her hatte in der 9. Minute Markus Gleich mit einem Schuss von der blauen Linie. Diese Aktion schien eine Art Startpunkt zu sein, die Steelers schafften es immer mehr die Gastgeber in ihr eigenes Drittel zu drücken und durch Distanzschüsse die Defensive der Kurstädter vor Probleme zu stellen. Die Teufel versuchten sich dann auch in Distanzschüssen und Cloutier wurde von Marcus Götz zum nachfassen gezwungen. Kurz darauf durften die Steelers dann in Überzahl ran, Chris Versteeg musste wegen Stockschlags auf die Strafbank doch keine 40 Sekunden später musste auch Markus Gleich auf der Bank Platz nehmen. In der 17. Minute unterlief den Steelers ein Wechselfehler wodurch Jason Pinizzotto an die Scheibe kam und auf Michael Dorr auflegte der dann Torhüter Frédéric Cloutier keine Chance ließ. Doch die Steelers schlugen in Überzahl schnell und Eiskalt zurück. In der 19. Minute kommt der Puck von Marcus Sommerfeld und Greg Squires zu Matt Mcknight der aus dem Slot den Ausgleich zum, 1:1 erzielte. Kurz vor der Drittelpause erschien Mark Heatley vor dem Gästetor und fälschte die Scheibe nach einem Schuss von Rene Schoofs nur knapp am Tor vorbei.

Die Fans im Colonel-Knight-Stadium waren noch nicht alle auf ihren Plätzen da erzielte Michael Dorr in Unterzahl die erneute Führung der Roten Teufel nach dem er von Kyle Helms in Szene gesetzt wurde. Auch diesmal konnten sich die Hausherren nicht lange freuen, noch in Überzahl gelang dem amtierenden Meister der erneute Ausgleich. In der 22. Minute kam die Scheibe über Marcus Sommerfeld und Robin Just zu Greg Squires der dem bereits geschlagenen Jan Guryca keine Chance ließ. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier, wobei die Gäste aus dem Ellental die besseren Chancen hatten, diese aber nicht nutzen konnten. Weiterhin ging das Spiel hin und her ohne das sich eine der beiden Mannschaften wirklich festsetzen konnte. Das irgendwann ein Treffer fallen würde lag in der Luft, in der 27. Minute war es wieder der Gastgeber der wieder jubeln durfte. Einen Schuss von Jan-Niklas Pietsch konnte Cloutier mit den Schonern nicht blocken und Matt Beca drückte den Puck dann in über die Linie, 3:2 für Bad Nauheim. Der Gastgeber nahm das Spiel mehr und mehr in die Hand und drückte die Steelers immer längere Phasen in die Defensive und zwangen diese zu Fouls. Die erste Chance im Powerplay der Teufel hatte allerdings René Schoofs, der auf die Reise geschickt worden war und nur knapp am Pfosten vorbeischoss. Das Powerplay konnten die Gastgeber nicht nutzen, gerade ein paar Sekunden wieder mit fünf Feldspielern, fiel der Ausgleich. 34. Spielminute, der Puck wurde schnell in das Drittel der Teufel gebracht, Alexej Dmitirev legte auf für Chris St. Jacques der spielte weiter auf Robin Just und dieser erzielte das 3:3. Beide Mannschaften machten genau so weiter, ein schnelles und gutes Spiel wurde den Zuschauern geboten. 38 Minuten waren gespielt als der ehemaliger Bietigheimer Daniel Oppolzer, auf Zuspiel von Kevin Lavallee und Marcus Götz, die Nauheimer erneut in Führung brachte. Zu allem übel wurden Marcus Sommerfeld und Robin Just mit einer 10-Minuten Disziplinarstrafe belegt. Der Aufsteiger lief heiß und setzte die Steelers Defensive enorm unter Druck und schoss aus allen Lagen. Am Spielstand änderte sich bis zum Pausenpfiff nichts mehr.

Es war noch nicht lange im letzten Drittel gespielt da durften die Steelers erst in einfacher und kurze Zeit später in doppelter Überzahl ran. Gerade als der vierte Nauheimer wieder aufs Eis durfte erzielte Matt McKnight seinen zweiten Treffer an diesem Abend und den erneuten Ausgleich, gespielt waren 43. Minuten. Auch in diesem Drittel ging es schnell und heiß auf beiden Seiten her doch keine der beiden Mannschaften konnte aus ihren guten Chancen Profit gewinnen. Man merkte beiden Mannschaften an, dass hier niemand in die Verlängerung oder in ein Penaltyschießen wollte, beide suchten das Glück im Angriff wobei die größeren Chancen auf Seiten der Hausherren waren. So war es dann auch ein Nauheimer der das nächste Tor erzielte. 53 Minuten waren gespielt als Daniel Oppolzer die Scheibe an der Mittellinie aufnahm, aufs Tor der Steelers zulief maß nahm und das 5:4 für den Aufsteiger erzielte. Fast im direkten Gegenzug scheiterten dann erst Matt Mcknight und in der nächsten Aktion Marcus Sommerfeld an Jan Guryca. Als die letzten 90 Sekunden liefen nahm Kevin Gaudet seinen Goalie für einen weiteren Stürmer vom Eis und sieben Sekunden vor Schluss glückte der Ausgleich. Über Matt McKnight und Greg Squires kam die Scheibe zu Mark Heatley der den Puck aus dem Slot über die Torlinie drückte. Mit 5:5 ging das Spiel in die Verlängerung.

In der Verlängerung waren es die Steelers die nun jede Gelegenheit nutzen um den Puck aufs Tor zu bringen, erst scheiterte dabei Mark Heatley, kurz darauf hatte Greg Squires kein Glück. In den Folgeminuten waren die Steelers mit den besseren Gelegenheiten, aber es nicht schafften Jan Guryca ein letztes mal zu überlisten. So ging es ins Penaltyschießen.

Bei den Hausherren traf Sean McMonagle während bei den Steelers Greg Squires traf, so mussten die nächsten Schützen die Entscheidung bringen, doch erst der achte Penalty brachte die Entscheidung und sicherte den Hausherren den Zusatzpunkt.

Weiter geht es für die Steelers am morgigen Sonntag zum Abschluss der Hauptrunde gegen den neuen Tabellenführer aus Bremerhaven. Spielbeginn in der EgeTrans Arena ist um 18:00 Uhr.

01.02.2014 16:05 von Alessandro De Angelis

Quelle: www.steelers.de
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