Steelers verlieren Spiel 4 – Bremerhaven mit 3 Meisterschaft




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Steelers verlieren Spiel 4 – Bremerhaven mit 3 Meisterschaft

Beitragvon Petra » 20.04.2014, 20:36

Steelers verlieren Spiel 4 – Bremerhaven mit 3 Meisterschaftspucks

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Ausgleich oder Matchpuck hieß es heute Abend in der restlos ausverkauften EgeTrans Arena zu Bietigheim. Die Steelers die im Tor mit Frédéric Cloutier und Joey Vollmer auf der Bank spielten wollten das Heimspiel positiv gestalten. 600 Fans aus Bremerhaven begleiteten ihr Team im Sonderzug nach Bietigheim. Das Spiel das zu keiner Zeit langweilig war war nach dem zweiten Drittel fast schon entschieden, zu groß war der 3-Tore Rückstand. Matchwinner war der Schlussmann der Gäste Brett Jaeger, der für die Steelers Offensive zum personifizierten Albtraum avancierte.

Beide Mannschaften waren sofort im Spiel und zeigten den Zuschauern sofort - heute gibt es kein Abtasten sondern sofort Vollgas. Zwar gab es die erste richtige Torchance erst in der 4. Minute doch den Schuss von Markus Gleich konnte Brett Jaeger im Tor der Gäste gut parieren. Danach kamen auch die Gäste druckvoller vor das Gehäuse von Frédéric Cloutier aber der Schuss von Martin Walter landete nur an der Latte. Die Fischtown Pinguins störten die Steelers bereits früh im Spielaufbau und tief in deren Hälfte, so konnte der amtierende Doublesieger sein eigenes Spiel nur selten aufbauen und war häufig zu Einzelaktionen gezwungen. Konnten sich die Bietigheimer mal in Szene setzen wurde dies auch immer gefährlich, doch fehlte der nötige Druck in den offensiven Versuchen der Steelers. Weder von Mark Heatley noch der Nachschuss von Marco Müller konnte Brett Jaeger überwunden werden. In der 10. Minute musste René Schoofs wegen Hakens für zwei Minuten in die Kühlbox und sorgte so für die erste Überzahl der Pinguine, aber mit einer starken Defensivarbeit überstanden die Steelers diese Unterzahl ohne eine große Chance für die Gäste zuzulassen. Doch das Spiel im 5 gegen 5 sollte nicht lange weiter gehen, denn Andrew McPherson war drauf und dran auf das Steelers Gehäuse zuzulaufen und Basti Steingroß konnte ihn nur durch ein Foul davon abhalten. So hieß es in der 14. Minute erneut Unterzahl für den amtierenden Meister, welche aber genau so gut wie die erste überstanden wurde. In der 16. Minute gab es etwas Verwirrung vor dem Tor der Gäste, ein abgefälschter Schuss landete an der Bande und Basti Steingroß schaltete am schnellsten spielte auf Robin Just doch der scheiterte knapp an der Fanghand von Brett Jaeger. Kurz darauf hatte Philipp Quinlan nach toller Einzelaktion die große Chance auf die Führung aber auch hier fehlte das letzte Quäntchen Glück. In der 19. Minute musste dann Stanislav Fatyka auf die Strafbank und bescherte den Steelers das erste Powerplay an diesem Abend. Die erste gute Chance hatte Robin Just mit einem Distanzschuss doch wieder war Brett Jaeger auf dem Posten. Sekunden vor der Pausensirene verzog Chris St. Jacques noch einen Schuss, somit ging es Torlos in die erste Pause.

Zwar gingen die Steelers noch mit einer Überzahl von ein paar Sekunden in das zweite Drittel konnten diese Möglichkeit nicht in ein Tor ummünzen. Danach waren die Gäste am Drücker und erzielten in der 22. Minute das 0:1. Erst scheiterte Brock Hooton an Frédéric Cloutier bekam den Puck von Brendan Cook aber erneut und traf dann zur Führung. Im Gegenzug wurde ein Schuss von Robin Just gefährlich abgefälscht aber landete nicht im Tor. René Schoofs prüfte kurz darauf erneut Brett Jaeger, den Nachschuss versuchte Kapitän Marcus Sommerfeld zu nutzen wurde aber durch ein Foul daran gehindert. Andrew McPherson musste daraufhin für 2 Minuten auf die Strafbank und erlaubte damit den Mannen von Kevin Gaudet sich erneut im Powerplay zu versuchen. Allerdings hatte Ryan Martinelli die beste Chance für den REV in Unterzahl, nur denkbar knapp scheiterte er am Steelers-Keeper. Gerade waren die Gäste wieder komplett als Marco Schütz sich durch die Abwehr tankte und am Ende nur an sich selbst scheiterte. Kapitän Marcus Sommerfeld musste wegen Behinderung für 2 Minuten in die Kühlbox und der Hauptrundenprimus nutze die Möglichkeit in Überzahl zum 2:0. Gespielt waren 29. Minuten als Andrew McPherson Jan Kopecky in Szene setzte und dieser aus spitzem Winkel die Führung ausbauen konnte. Die Steelers gaben sich aber nicht auf und spielten munter weiter auf das Tor von Brett Jaeger, hatten bei Ihren Versuchen allerdings nicht das so dringend notwendige Glück um den Anschlusstreffer zu erzielen. Egal ob Greg Squires, Alexej Dmitriev oder Mark Heatley ihr Glück versuchten, der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Greg Squires musste dann wegen Hakens in die Kühlbox und die Pinguine durften erneut im Powerplay ran konnten aber in den zwei Minuten keine Akzente setzen. Ganz dicke für die Steelers kam es in der 36. Minute als Marian Dejdar auf Andrew McPherson spielte und er den Puck durch die Schoner von Frédéric Cloutier zum 3:0 schoss. Brendan Cock musste eine Minute später wegen Halten des Stockes auf die Strafbank und sorgte somit für eine Unterzahl seiner Mannschaftskameraden. Greg Squires und Alexej Dmitreiv scheiterten aber mit Ihren Versuchen am starken Brett Jaeger. Mit dem 3-Tore Rückstand ging es in die zweite Drittelpause.

31 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt als Alexej Dmitirev nur durch ein Foul von Andrej Teljukin zu stoppen war und dieser dafür auf die Strafbank wanderte. Die Steelers konnten die ersten beiden Großchancen allerdings nicht nutzen, aber auch die die Möglichkeiten die sich danach ergaben fanden nicht den Weg ins Tor. Gerade waren die Fishtown Pinguine in der 43. Minute wieder komplett da landete ein Schuss von Bastian Steingroß im Tor (Greg Squires). Kurze Zeit später musste Stanislav Fatyka erneut auf die Strafbank, hatte er doch Marcus Sommerfeld durch ein Foul an einem Schussversuch gehindert. Gute Schuss Möglichkeiten erarbeiten sich die Steelers im Powerplay, wie auch zuvor war bei Brett Jaeger immer wieder Endstation. Das Spiel war nun sehr schnell und ging auf und ab, jede Mannschaft versuchte das nächste Tor zu erzielen. Dies gelang den Bremerhavenern in der 50. Spielminute, Andrew McPherson nutze den ersten Fehler der Steelers Defensive legte auf für Marian Dejdar und der Kapitän der Nordlichter erzielte das 4:1. Danach verwalteten die Gäste Ihre Führung und wie unter Schock agierte der amtierende Meister, der in den folgenden Minuten in der Offensive nicht viel zu Stande brachte. Doch dann erholten sich die Mannen von Kevin Gaudet und suchten den erneuten Anschlusstreffer doch egal was die Bietigheimer versuchten, egal aus welcher Position geschossen wurde, immer wieder war es Brett Jaeger der weitere Gegentreffer verhinderte. In der letzten Minute traf Bastian Steingroß zum 4:2. Der REV bekam noch eine Bankstrafe, dies nutzte Kevin Gaudet um seinen Goalie vom Eis zu holen und sich mit 6 gegen 4 noch einmal zurück ins das Spiel zu kämpfen. Doch das Risiko zahlte sich nicht aus und es blieb bei diesem Spielstand.

Am Ostermontag um 17:00 Uhr findet das womöglich alles entscheidende Spiel 5 im hohen Norden statt. Bei einem Sieg unserer Steelers geht es am Freitag um 20:00 Uhr in der heimischen EgeTrans Arena weiter.

19.04.2014 23:25 von Alessandro De Angelis

Quelle: www.steelers.de
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