Steelers verlieren Spiel 1 an der Küste




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Steelers verlieren Spiel 1 an der Küste

Beitragvon Petra » 14.04.2014, 11:00

Steelers verlieren Spiel 1 an der Küste

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Vor ausverkauftem Haus boten beide Mannschaften den Zuschauern eine gute, schnelle und bis zum Schluss spannende Partie welche die Hausherren knapp mit 4:3 für sich entschieden. Im Tor der Steelers gab Kevin Gaudet wieder Freddy Cloutier den vortritt vor Joey Vollmer. Das Spiel das im letzten Drittel nochmal richtig Heiß wurde war lange Zeit offen. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und versuchten durch Tore eine Duftmarke zu setzen.

Wer dachte das beide Mannschaften erst mal versuchen würden das Spiel langsam anzugehen und keine Fehler zu machen wurde überrascht. Denn beide Mannschaften suchten Ihr Heil in der Offensive und von Anfang an wurden gute Chancen auf beiden Seiten erarbeitet. Die erste Chance im Spiel hatten die Pinguine in Person von Sam Verelst der kurz nach Beginn aber an Frédéric Cloutier scheiterte. Im Gegenzug verpasst Bastian Steingroß die Scheibe im Slot, das wäre die Führung gewesen. Dann waren aber erstmal die Gastgeber Tonangebend. Aus allen Lagen flogen die Pucks auf das Tor des amtierenden Meisters und immer wieder musste Freddy Cloutier sein Können unter Beweis stellen. Doch dann wendete sich das Blatt und es waren die Mannen von Kevin Gaudet die Jonas Langmann seinerseits im Tor der Norddeutschen zum Eingreifen zwangen. In dieser Phase war es Markus Gleich der die größte Chance des Doublesiegers hatte, aber noch war das Glück nicht auf Bietigheimer Seite. In der 13. Minute dann die Führung des Hauptrundenerstens. Stanislav Fatyka und Marian Dejdar hatten im Verbund noch kein Glück doch der Nachschuss von Jan Kopecky fand den Weg in die Maschen. Vier Zeigerumdrehungen später durften die mitgereisten Steelers Fans dann jubeln. Greg Squires setzte Mark Heatley in Szene und praktisch aus dem Nichts fiel der Ausgleich zum 1:1. Danach waren es wieder die Hausherren die das Spiel an sich rissen aber die Versuche von Stanislav Fatyka sowie Brock Hooton fanden in Fredy Cloutier Ihren Meister. Ab der 19. Minute durften die Fishtown Pinguine in Überzahl ran als Chris St. Jacques eine 2-Minuten Strafe bekam. Doch die Steelers spielten sehr clever in Unterzahl und schafften es sich zu befreien und viel Zeit von der Uhr zu nehmen und sich so in die erste Pause zu spielten.

Die restliche Unterzahl konnten die Bietigheimer souverän herunter spielen so das Bremerhaven nichts zählbares aus dem ersten Powerplay in diesem Spiel mitnehmen konnte. Beide Mannschaften boten abwechslungsreiches Eishockey wobei keine der beiden sich wirkliche Torchancen erarbeiten konnte. In der 24. Minuten musste Henry Martens auf die Strafbank. Die erste Minute spielten die Steelers so souverän wie das Unterzahlspiel zuvor und schafften es immer wieder sich effektiv zu befreien. Anders in der 26. Minute als Martin Walter abzog und Ryan Martinelli den Puck unhaltbar für Freddy Cloutier ins Tor abfälschte. Auch danach war das Team von Mike Stewart spielbestimmend aber die Versuche von Andrew McPherson und Dustin Friesen waren nicht von Erfolg gekrönt. Der amtierende Meister wusste sich in dieser Phase nur durch ein Icing etwas Luft zu verschaffen. Stanislav Fatyka zog eine 2 Minuten Strafe wegen Stockchecks und musste auf die Strafbank. Die erste gute Möglichkeit im Powerplay der Jungs vom Viadukt hatte Matt McKnight der alleine vor Jonas Langmann auftauchte es aber nicht schaffte die Scheibe im Tor unter zu bringen. Den nächsten Versuch machte Robin Just der den Schlussmann der Pinguine mit einem Schlagschuss prüfte aber auch dieser Versuch blieb erfolglos. Weiteres kam im ersten Powerplay der Bietigheimer nicht zu Stande so blieb es beim 2:1 für den Tabellenführer. Die Steelers drängten aber auf den Ausgleich und suchten den Abschluss aus verschiedenen Positionen, aber weder Kapitän Marcus Sommerfeld, Philipp Quinlan noch René Schoofs konnten diesen mit Ihren Versuchen herstellen. In der 39. Minute bekam Stanislav Fatyka eine Strafe wegen Bandenchecks und musste für 2 Minuten auf die Strafbank, doch retteten sich die Fishtown Pinguine schadlos in die Drittelpause.

Die restliche Zeit in Überzahl konnten die Steelers nicht in Tore ummünzen und so blieb es auch am Anfang des letzten Drittels bei der Führung der Gastgeber. Die erste gute Chance hatte Jan Kopecky im letzten Drittel doch wieder einmal war Freddy Cloutier zur Stelle. Es waren 45. Minuten gespielt da konnten die knapp 80 mitgereisten Steelersfans den 2:2 Ausgleich bejubeln. René Schoofs und Mark Healtey legten auf für Patrik Vogl der mit einem verdeckten Schuss Jonas Langmann keine Chance ließe. Mit dem nächsten Angriff hatte Matt McKnight die Führung für die Mannen von Kevin Gaudet auf dem Schläger doch seinen Versuch parierte Jonas Langmann sicher. Allerdings gelang besagte Führung nur etwa 3 Minuten später in der 48. Minute den Nordlichtern. Über Jan Kopecky und Dustin Friesen gelangte der Puck zu Marian Dejdar der aus dem Slot den Puck zur 3:2 Führung ins Tor brachte. Noch dicker kam es in der 51. Minute, wieder war es Jan Kopecky der seinen Mitspieler Andrew McPherson in Szene setzte und dieser konnte auf 4:2 erhöhen. Nun wurde das Spiel schneller und Chancen auf beiden Seiten waren die Folge. In der Folge hatten die Hausherren die Chance die Partie frühzeitig zu entscheiden, erst musste Greg Squires auf die Strafbank und kurz darauf gesellte sich auch noch Henry Martens dazu. Im 5 gegen 3 ließen die Kämpfer um Kapitän Marcus Sommerfeld allerdings keine großen Chancen zu und konnten diese harten Minuten gut und vor allem ohne Gegentor überstehen. Die Steelers Ihrerseits drängten nun auf den Anschlusstreffer doch waren Chancen zunächst Mangelware. Die Endphase hatte es dann nochmal in sich. Steve Slaton musste auf die Strafbank und Coach Kevin Gaudet nahm seinen Torhüter vom Eis um mit 2 Spielern mehr auf dem Eis zum Erfolg zu kommen und dieser Schachzug zahlte sich aus. 59. Minute, Alexej Dmitriev setzte Greg Squires in Szene und dieser musste den Puck nur noch ins leere Tor schieben, neuer Spielstand damit nur noch 3:4 aus Steelers Sicht. Auch in den letzten Sekunde versuchten die Steelers mit einem Mann mehr auf dem Eis den Ausgleich zu erzielen, Andrew McPherson hatte hier die große Chance mit einem Empty Net Goal den Schlusspunkt zu setzten doch vergab diese. Als Robin Just kurz vor Ende noch eine Strafzeit bekam war das Spiel endgültig entschieden.

Weiter geht’s am Dienstag den 15.4. um 20:00 Uhr.

13.04.2014 20:05 von Alessandro De Angelis

Quelle: www.steelers.de
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